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"Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."
(1. Johannes 5,12)

3. Das große Problem und die einzigartige Lösung!

Im ersten Teil hatten wir herausgearbeitet, dass Du und ich Sünder sind. Wir übertreten an vielen Stellen die Linie, die Gott uns ganz klar vorgibt. Das gilt für alle Menschen auf unserem Planeten, wie wir in der Bibel gefunden haben. Im zweiten Teil sahen wir, dass Gott heilig und gerecht ist. Er ist so gerecht, dass er jedes Vergehen bestrafen muss, sonst würde er seine Heiligkeit und Gerechtigkeit aufgeben. Die Folgerung daraus ist, dass wir Menschen durch unser Tun eine Trennung zwischen Gott und uns verursacht haben (Jesaja 59,2) und dass Gott den Menschen für sein Tun bestrafen muss. Die Bibel nennt uns auch die Strafe dafür: den Tod (Römer 6,23). Damit ist aber nicht nur der Tod auf der Erde gemeint, sondern eine totale, ewige Trennung von Gott. Und das ist dann die bekannte Hölle (Matthäus 22,13; Offenbarung 22,15), genau das ist Strafe für die Sünde. Diese Strafe hat also jeder verdient, der eine Sünde getan hat. Hast Du auch eine Sünde getan?

Wie Du Dich vielleicht erinnerst, hatte Gott aber noch eine dritte Eigenschaft: Liebe. Aufgrund dieser Liebe überlegte er sich einen Weg, wie er alle drei Eigenschaften vollkommen darstellen und ausführen konnte. Er wollte den Menschen aus Liebe retten, musste aber gleichzeitig vollkommen gerecht und heilig sein und daher jede Sünde bestrafen. Unmöglich, oder?

Doch er hatte einen Plan: Nach vielen Versuchen mit den Menschen schickte er seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, auf die Erde (Johannes 3,16). Er tat keine Sünde und musste also nicht bestraft werden, er brauchte nicht zu sterben. Und doch ist dieser Sohn nach einem Leben voller Treue Gott gegenüber an das Kreuz geschlagen worden. Dort hat Gott dann die Strafe für die Sünde anderer an ihm ausgeführt. Dieser Sohn hat das volle Gericht übernommen (Jesaja 53,5), er musste für seine Feinde sterben. Auf diesem Weg hat Gott erstens gezeigt, dass er gerecht ist, indem er die Strafe ausführt und zweitens, dass er Liebe ist, weil er dem Menschen einen Lösungsweg anbietet.

Sein Sohn lag nach dem Tod am Kreuz im Grab und hat dieses aber nach drei Tagen verlassen. Ja, er ist auferstanden und hat so mit der ganzen Schöpfung gezeigt, dass er den Tod (damit die Sünde) besiegt hat. Er hat bewiesen, dass er wirklich die ganze Strafe übernommen hat und dass Gott das angenommen hat.

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